Super-Billig-Makro
Besitzer einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) haben häufig das Problem, dass zwar von 18 bis 250 Millimeter fast alle Brennweiten abgedeckt sind – der Makrobereich aber selbst bei ausgewiesenen Makroobjektiven häufig zu weit weg ist.
Oft beginnt der fokussierbare Bereich erst ab ungefähr 30 bis 45 Zentimetern, manchmal auch noch später. Das ist zu wenig, um beispielsweise Blüten oder Strukturen „hautnah“ abzubilden. Für Aufnahmen, bei denen es nicht auf die absolute Top-Qualität ankommt, hilft vielleicht folgender „Trick“.

Nehmen Sie einfach Ihre Smartphone-Kamera!

Die Smartphonekameras und -brennweiten sind so kompakt, dass Sie bis auf wenige Zentimeter an Ihr Objekt herantreten können, üblich sind vier bis sechs Zentimeter; dank der kleinen CCD-Abmessungen haben Sie zudem eine brauchbare Tiefenschärfe.

Dieses Bild wurde beispielsweise mit der 8-Megapixel-Kamera eines älteren HTC-Smartphones gemacht, ohne jede Optimierung, einfach nur „draufgehalten“. Die Schärfe ist brauchbar und mit ein bisschen Feintuning lassen sich sicher noch viel bessere Ergebnisse erzielen.
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